Eine Wundinfektion entsteht, wenn Bakterien oder andere Erreger in eine Wunde eindringen und sich vermehren. Bei chronischen Wunden ist das Risiko besonders hoch – das geschwächte Gewebe bietet Keimen ideale Bedingungen. Früh erkannt, lässt sich eine Wundinfektion gut behandeln.
Warnsignale einer Wundinfektion
- Zunehmende Rötung um die Wunde herum (breitet sich aus)
- Überwärmung – die Wunde fühlt sich heiß an
- Schwellung – das Gewebe um die Wunde ist geschwollen
- Schmerzen – zunehmend oder pochend
- Eiter – gelblich-grünlicher, trüber Wundbelag oder Ausfluss
- Unangenehmer Geruch
- Fieber – ein Zeichen, dass der Körper gegen die Infektion kämpft
- Verzögerte Heilung – die Wunde wird größer statt kleiner
Was tun bei Verdacht?
Bei Verdacht auf eine Wundinfektion sollten Sie zeitnah ärztliche Hilfe suchen. Je nach Schwere der Infektion kommen antimikrobielle Wundauflagen (z. B. mit Silber), Wundspülungen oder Antibiotika zum Einsatz. In einem spezialisierten Wundzentrum kann ein Wundabstrich genommen werden, um den genauen Erreger zu bestimmen und die Therapie gezielt auszurichten.
