Meine Wunde heilt nicht – Was kann ich tun?
Eine Wunde, die nach vier bis sechs Wochen keine Heilungstendenz zeigt, gilt als chronisch. Das ist kein Grund zur Panik – aber ein Grund, aktiv zu werden. Hier erfahren Sie, wann Sie professionelle Hilfe suchen sollten, welche Ansprüche Sie haben und wie spezialisierte Wundzentren Ihnen helfen können.
Eine Wunde gilt als chronisch, wenn sie nach 4 bis 6 Wochen trotz fachgerechter Behandlung keine Heilungstendenz zeigt. In Deutschland sind rund 4 Millionen Menschen betroffen.
Die professionelle Wundversorgung wird in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Sie benötigen eine Verordnung für häusliche Krankenpflege (Muster 12) von Ihrem Hausarzt. Es fällt nur die gesetzliche Zuzahlung an.
Ein Wundzentrum ist eine spezialisierte Einrichtung für chronische Wunden. Dort arbeiten zertifizierte Wundexperten, die die Ursache finden und einen individuellen Therapieplan erstellen. Gute Wundzentren sind ICW-zertifiziert.
Sie benötigen keine Überweisung, aber eine Verordnung für häusliche Krankenpflege von Ihrem Hausarzt. Das Wundzentrum hilft Ihnen bei Fragen zur Verordnung und Kostenübernahme.
Ja! Mit der richtigen Behandlung können die meisten chronischen Wunden heilen. Entscheidend ist, dass die Ursache gefunden und behandelt wird – nicht nur die Wunde selbst. Je früher die Behandlung im Wundzentrum beginnt, desto besser die Chancen.
