Die Kaltplasma-Therapie ist eines der innovativsten Verfahren in der modernen Wundbehandlung. Dabei wird ionisiertes Gas bei Körpertemperatur auf die Wunde aufgesetzt. Das Plasma tötet Bakterien ab, fördert die Durchblutung und regt die Zellregeneration an – schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen.
Wie funktioniert Kaltplasma?
Plasma ist der vierte Aggregatzustand – neben fest, flüssig und gasförmig. Bei der medizinischen Anwendung wird Umgebungsluft durch ein elektrisches Feld geleitet und dabei ionisiert. Das entstehende kalte Plasma wird direkt auf die Wunde aufgesetzt und entfaltet dort seine Wirkung.
Wirkung auf chronische Wunden
- Antimikrobiell: Tötet Bakterien, Viren und Pilze – auch multiresistente Keime (MRSA)
- Durchblutungsfördernd: Verbessert die Mikrozirkulation im Wundgebiet
- Zellstimulierend: Regt die Bildung neuer Hautzellen an
- Entzündungshemmend: Reduziert Entzündungsreaktionen
Für wen ist die Behandlung geeignet?
Kaltplasma eignet sich besonders für chronische Wunden, die auf herkömmliche Behandlungen nicht ansprechen, sowie für infizierte Wunden mit multiresistenten Keimen. Die Behandlung dauert nur wenige Minuten pro Sitzung und kann ambulant in einem Wundzentrum durchgeführt werden.
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